
HÄUFIG GESTELLTE FRAGEN
Seit wann gibt es die Methode?
Die in Italien entwickelte Technologie wurde im März 2007 am Welt-Anti-Aging Kongress in Monte Carlo präsentiert und wird bereits in mehreren europäischen Ländern erfolgreich eingesetzt. Das Gerät Medcontour ist neu auf dem Markt. Die MedContour-Behandlung wurde entwickelt, um mittel- bis übergewichtige Frauen und Männern zu unterstützen.
Warum lassen sich manche Fettansammlungen nicht durch Ernährung und Sport reduzieren?
Ein Grund ist der träge Stoffwechsel des Fettgewebes. Gerade beim Sport wird das Fettgewebe im Bereich von Bauch und Hüften noch schlechter durchblutet, es fühlt sich dann dort deutlich kühler an. Somit können hier nur wenige Fettsäuren mobilisiert werden.
Ist MedContoure schädlich für den Körper oder für bestimmte Körperteile?
Nein. Das Bindegewebe, die kleinen Blutgefäße oder die Nerven werden nicht beschädigt.
Wie wird gewährleistet, dass das Gewebe um die Fettzellen herum nicht geschädigt wird?
Die Anwendung von niederfrequenten, gebündelten Schallwellen ist ein insbesondere in der Medizin bereits etabliertes Verfahren. So finden bspw. Stoßwellen bei der Entfernung von Nieren- und Gallensteinen ihre Anwendung. In der Embryologie wird mittels Ultraschall nach Geburtsfehlern gesucht, in der Kardiologie werden damit Herzkrankheiten, in der Ophthalmologie Netzhauterkrankungen erkannt. Auch als Wärmetherapie zur Linderung arthritischer Gelenksschmerzen wird Ultraschall eingesetzt. Durch umfangreiche Studien wurde sichergestellt, dass bei der Behandlung keine wichtigen Strukturen wie Muskelgewebe, Nerven oder Blutgefäße verletzt werden können. Auch die darüber liegende Haut wird nicht verändert. Die gebündelte Ultraschallenergie wird nur im Fettgewebe absorbiert, während die umgebenden Gewebe unbeeinflusst bleiben. Zusätzlich wird die Energie des Behandlungskopfes stoßweise abgegeben, womit sich auch die Erwärmung des Gewebes minimiert.
Warum sind Leber, Niere und Darm so wichtig?
Als zentrales Organ des Fettstoffwechsels muss die Leber das freigesetzte Fett für den Körper verwertbar machen und muss dazu Energie aufwenden. Ist sie vorgeschädigt oder sehr belastet, sollte sie zunächst regeneriert werden. Während der Behandlung werden im Fettgewebe abgelagerte Schadstoffe freigesetzt. Diese müssen in der Leber entgiftet und über Niere und Darm ausgeschieden werden. Dazu müssen sie gut funktionieren oder entsprechend unterstützt werden. Kopfschmerzen oder Übelkeit können ein Zeichen übermäßiger Schadstoffbelastung sein.
Wie lange dauert eine Behandlung und wie oft sollte sie wiederholt werden?
Eine Sitzung dauert durchschnittlich eine Stunde. Es werden sechs bis zehn Behandlungen in Intervallen von sieben bis zehn Tagen für jeden Behandlungsbereich empfohlen. Nach jeder vollständigen Sitzung muss eine Lymphdrainage eingeplant werden.
Warum wird anschließend eine Lymphdrainage benötigt?
Die Lymphdrainage hilft dem Körper, Flüssigkeiten und Stoffwechselabfallstoffe durch das Lymphsystem abzugeben. Sie ist die einzige Methode, um das Volumen der behandelten Bereiche schnell und sichtbar zu reduzieren.
Die Zeit nach der Behandlung
Der Tagesablauf kann unmittelbar nach der Behandlung bereits wie gewohnt fortgesetzt werden. Unterstützend ist leichte, fettarme Kost von Vorteil, damit die Verarbeitung der freigesetzten Lipide ungestört erfolgen kann und diese dann auch tatsächlich im Stoffwechsel genutzt werden. Eine Unterstützung der Leber ist nicht nötig. Sehr zu empfehlen ist eine Trinkmenge von 2-3 Litern pro Tag und moderate sportliche Bewegung.
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